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LIGHT AND WORD

 

Festival

robvisions, Ausrichter von LIGHT & WORD, zeichnet seit 2004 verantwortlich für singuläre Naturenergie-Kunstprojekte, an denen auch interessierte Laien mitarbeiten können; die Kulturplattform des irischen Künstlers Ruairí O’Brien bietet zudem multimediale Workshops, Cross Over Performances und rare Filmabende an. LIGHT & WORD findet jährlich zur Bardinalee, dem internationalen Poesiefestival, veranstaltet vom Literaturbüro in Dresden, statt.

Die BARDINALE mit LIGHT & WORD verbindet erprobte Qualität mit innovativen Bausteinen. Grenzüberschreitende Kunstaktionen, Mitmachangebote und jede Menge Spass laden ein zu einem persönlichen und aktiven Umgang mit Kunst und Kultur. Mit der Unterstützung internationaler Künstler bieten die Partner der BARDINALE ein vielfältiges Programm für aufgeschlossene Leute aller Generationen an. Veranstalter ist das Literaturbüro im Erich Kästner Museum gemeinsam mit robvisions.

 

Performance

Die Schrecken des Eises und der Finsternis - Eine Hommage an Christoph Ransmayr

Eröffnungsperformance der BARDINALE 2004 mit Schauspieler Utz Pannike

In einer lichpoetischen Leseperformance wurden Schlüsselpassagen aus Christoph�Ransmayrs "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" von einem Schauspieler vorgetragen und lichtpoetisch-räumlich inszeniert. Die Grundthematik von Ransmayrs packendem Roman wurde in einer Bearbeitung von Ruairí O'Brien als poetische Live-Lichtkomposition szenisch umgesetzt.

Der Dresdner Schauspieler und Solokünstler Utz Pannike beleuchtete Textszenen wortkünstlerisch in naturalistischem Ambiente, während Ruairí O'Brien die Text-/ Klang-/ Bildcollage in einem wechselnden interagierenden Spiel aus Licht und Schatten mittels eines Scheinwerfers, dutzender Spiegel und einer Leinwand plastisch visualisierte.

 

Tag+Nacht - eine Hommage an Samuel Beckett
 
Lichtpoesie-Performance, open air auf dem Gelände der Betonzeitschiene des micromuseum für den Plattenbau in dem Stadtteil Dresden-Johannstadt, zum Poesiefestival BARDINALE mit „Light and Word“ 2006, Alexey Merkushev (Tanz), R.O’Brien (Konzept/Klang/Licht). Im Kontext der Beschäftigung mit Räumen als Instrumentarium der Vermittlung, das aber zugleich selbst thematischer Protagonist ist, hatte O’Brien diese Lichtpoesie-Performance konzipiert, welche er Samuel Beckett widmete. Die Aufführung, bei der Lichtpoesie und Tanz auf poetische Weise miteinander agierten, ist sowohl als eine Tageslicht- wie auch als Performance mit Kunstlicht zu erleben gewesen. Spielraum war ein modulares, begehbares Objekt auf dem Gelände der Betonzeitschiene, Plattenbaumuseum Dresden - Johannstadt. Der Tänzer Alexey Merkushev interpretierte das Thema als Frage von Existenz und alltäglichem Leben auf engstem Raum auf poetisch-szenische Weise.

 

Unsichtbare Städte - Hommage an Italo Calvinos "Invisible Cities" Augustusbrücke Dresden
 
Im Zusammenhang mit der Lichtpoesieperformance, angeregt von den öffentlich vorgetragenen Textauszügen aus Calvinos Vorlage, waren Kinder und Erwachsene eingeladen, ihre persönliche Phantasie-"Stadt" mit Ton nachzubauen.

 

Lichtpoesie-Performance, open air auf dem Gelände der Betonzeitschiene des micromuseum für den Plattenbau in dem Stadtteil Dresden-Johannstadt,

zum Poesiefestival BARDINALE mit „Light and Word“ 2006,
Alexey Merkushev (Tanz), R.O’Brien (Konzept/Klang/Licht)

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